Fiadoni abruzzesi
Zutaten (klassisch)
Für den Teig (wenn ihr sie sehr voll macht, reicht auch die halbe Menge – vor allem, wenn ihr den Teig sehr dünn ausrollt):
- 1 kg Mehl
- 1 Glas Olivenöl
- 1 Glas Weißwein
- 4 Eier + 2 Eier zum Bestreichen
Für die Füllung:
- 1 Päckchen Trockenhefe (optional: wenn du Rigatino und nur Parmesan oder Pecorino verwendest, ist es besser, sie dazuzugeben, sonst gehen sie schwerer auf)
- 4 Eier
- 500 g abruzzesischer Rigatino
- 500 g Pecorino oder Käse aus Guardiagrele (CH) oder Farindola (oder ein anderer Pecorino – außer Pecorino Romano, der sehr kräftig ist)
Zubereitung der abruzzesischen Fiadoni
1) Teig
- Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in die Mitte eine Mulde machen und die 4 Eier, das Öl, den Weißwein und eine Prise Salz hinzufügen (Salz ist optional).
- Gut kneten, bis ein glatter, homogener Teig entsteht. Zu einer Kugel formen und ca. 30 Minuten ruhen lassen.
- Tipp: Nicht das gesamte Mehl sofort verwenden, sondern einen Teil zurückhalten und nach Bedarf nach und nach einarbeiten.
2) Füllung
- In einer Schüssel die geriebenen Käsesorten, die Eier und (falls verwendet) die Hefe vermengen und gut mischen, damit sich die Hefe gleichmäßig verteilt.
3) Teig ausrollen & Fiadoni formen
- Den Teig portionsweise ausrollen – mit dem Nudelholz oder der Nudelmaschine – zu dünnen, aber nicht zu dünnen Teigbahnen (sonst werden sie schnell hart).
- Auf die Teigbahn mit einem Löffel kleine Häufchen der Füllung setzen, mit Abstand zueinander, damit man die Fiadoni gut verschließen kann (ähnlich wie bei Ravioli).
- Den Teig über die Füllung klappen, die Fiadoni als Halbmonde ausstechen/abschneiden.
- Mit Eigelb bestreichen und oben einen Kreuzschnitt oder einen einfachen horizontalen Schnitt machen.
4) Backen
- Ofen vorheizen und bei 200 °C backen:
- ca. 15 Minuten bei Umluft oder
- ca. 20–30 Minuten bei Ober-/Unterhitze (je nach Ofen).
- ca. 15 Minuten bei Umluft oder
- Sie sind fertig, wenn sie schön goldbraun sind.
5) Aufbewahrung
- Damit sie 5–6 Tage weich bleiben, kann man sie in eine Papiertüte (wie eine Brottüte) geben.
Hinweis
Dieses Rezept ist typisch für die Osterzeit und besonders für die Provinz Chieti. Es gibt auch Varianten: In Lanciano wird z. B. Ricotta verwendet, außerdem gibt es süße Versionen oder Varianten mit anderen Käsesorten, etwa in der Provinz L’Aquila.I




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