Olio extravergine d’oliva

Die mediterrane Olivenkultur findet in den Abruzzen eines der wichtigsten italienischen Produktionsgebiete und prägt seit Jahrhunderten die Landschaft ganzer Landstriche zwischen Meer und Bergen.

Die regionale Olivenanbau-Tradition hat uralte Wurzeln: Davon zeugt auch die kürzlich erfolgte „Wiederentdeckung“ eines großen Olivenbaums im Garten der Abtei San Giovanni in Venere in Fossacesia (CH) – mit einem ehrwürdigen Alter von über 1.700 Jahren.

Die Abruzzen verfügen über mehr als 50.000 Hektar Olivenhaine: Zusammen mit den Weinbergen sind sie das typischste „Postkartenmotiv“ der Hügellandschaft. In der Provinz Pescara, im sogenannten „Goldenen Dreieck“ von Loreto Aprutino, Pianella und Moscufo sowie im Val Pescara, findet man die g.U. (DOP) Aprutino-Pescarese, die 1996 als erste in Europa anerkannt wurde.

In der Provinz Chieti, wo sich etwa 65 % der regionalen Produktion konzentrieren, gibt es hingegen die g.U. (DOP) Colline Teatine mit den Unterzonen Frentana und Vastese. Die jüngste ist die g.U. (DOP) Pretuziano Colline Teramane mit ihren lokalen Sorten Tortiglione und Castiglionese, die entlang der Küstenhügel und etwa 25–30 km ins Landesinnere angebaut werden – fast bis unter den Gran Sasso.

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