Zwischen Geschichte, Mythos und Legenden: auf Entdeckungstour zur Rocca Calascio

Das berühmte Schloss Rocca Calascio, ein wunderschöner mittelalterlicher Borgo und eine atemberaubende, stimmungsvolle Lage – das sind nur einige der Gründe, warum sich ein Besuch in der Gegend von Calascio lohnt, einer Gemeinde in den Abruzzen im Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga.

Umgeben von spektakulären Naturlandschaften wie der Kette des Gran Sasso d’Italia, dem Hochplateau Campo Imperatore sowie den nahegelegenen Tälern des Tirino und dem Altopiano dei Navelli, ist dieser Ort vor allem durch das majestätische Schloss Rocca Calascio berühmt. In etwa 1.500 m Höhe erhebt sich die Festung feierlich über die Umgebung und dominiert das alte, heute unbewohnte Dorf nebenan – zusammen bilden sie einen einzigen befestigten Komplex.

Die vollständig aus weißem Stein errichtete Anlage mit quadratischem Grundriss besteht aus einem zentralen Bergfried (vermutlich älter), einer gezinnenbekrönten Ringmauer und vier runden Ecktürmen. Dank ihrer günstigen Lage diente die Festung militärischen Zwecken und als wichtiger Beobachtungspunkt zur Verteidigung. Nach Restaurierungen Ende der 1980er-Jahre ist das Schloss heute kostenlos zu besichtigen.

Interessant ist auch, dass die Rocca Calascio als Naturkulisse für verschiedene Filme diente, darunter „Ladyhawke“ mit M. Pfeiffer und R. Hauer sowie „Der Name der Rose“ mit Sean Connery.

Unbedingt sehenswert in der Umgebung ist zudem die Kirche Santa Maria della Pietà, die zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert erbaut wurde. Sie liegt am Rand des verlassenen alten Dorfes, wirkt elegant und eindrucksvoll, zeigt den strengen architektonischen Stil des 16. Jahrhunderts und ist noch heute Ziel vieler Gläubiger.

Rocca Calascio ist daher ohne Zweifel ein großartiger Ort – dank seiner Geschichte, seiner glücklichen geografischen Lage und der außergewöhnlichen Landschaftskulisse, die ihn umgibt.

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