Ein einzigartiges Panorama zwischen Klippen, Meer und einem unvergleichlichen Blick auf die Trabocchi

Die felsige Südküste der Abruzzen fasziniert mit ihren herrlichen Ausblicken und ihrer unberührten Natur. Es ist die Costa dei Trabocchi, die ihren Namen den charakteristischen Fischfangkonstruktionen verdankt, die sich entlang des südlichen Küstenabschnitts der Region aneinanderreihen.

Wenn man an die Adria denkt, hat man sofort Sandstrände vor Augen – tatsächlich gibt es entlang der Halbinsel aber auch Küstenabschnitte mit ganz anderen, besonderen und äußerst reizvollen Merkmalen. Die Abruzzen sind eine der Regionen, die sowohl lange Sandstrände als auch Gegenden mit Klippen, kleinen Buchten sowie Kies- oder Sandstränden inmitten wunderschöner Landschaften bieten.

Je weiter man nach Süden fährt, desto mehr verändert sich das Bild: Von den Sandstränden geht es zum typischen Küstenstreifen der Provinz Chieti. Hier dominiert der Fels, und die Küste bekommt einen rauen, faszinierenden Charakter. Bis man kurz vor der Grenze zu Molise die Klippen von Punta d’Erce (auch Punta Aderci) erreicht – steil und wild, so sehr, dass sie als „kleine Normandie“ bekannt ist. Diese intakte und unberührte Umgebung ist ein maritimes Naturschutzgebiet.

Dieser gesamte Küstenabschnitt ist als Costa dei Trabocchi bekannt und verdankt seinen Namen den besonderen, einst zum Fischfang genutzten Konstruktionen – den Trabocchi. Es handelt sich um Stelzenbauten, die sich über dem Meer erheben und über lange Holzstege mit dem Festland verbunden sind. Sie reihen sich von Francavilla bis San Salvo aneinander. Die lange Folge dieser außergewöhnlichen Bauwerke prägt die Landschaft auf unverwechselbare Weise – auch wegen ihres Aussehens, das D’Annunzio als „die große Fischmaschine, ähnlich dem kolossalen Skelett eines urzeitlichen Amphibiums“ beschrieb. Mit diesen Worten schilderte der abruzzesische Autor den Trabocco di Turchino, den er auch in Il Trionfo della morte erwähnte.

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